Hornbergschüler in den USA – Amerikanisches Leben und Kultur erlebt

Hornbergschüler in den USA – Amerikanisches Leben und Kultur erlebt

Für die Hornbergschule stand in diesem Schuljahr eine besondere schulische Aktion an: Erstmals gab es einen Schüleraustausch mit einer amerikanischen Schule im Bundessstaat New York. Eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern und zwei begleitende Kollegen starteten aufgeregt und mit großer Vorfreude zunächst in Richtung New York City.

In 2 Tagen in New York City konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 von der Freiheitsstatue bis hin zum Time Square viele Sehenswürdigkeiten bestaunen, die live noch viel beeindruckender sind als man sie aus dem Fernsehen kennt. Großen Eindruck und emotionale Betroffenheit hinterließ bei der Mutlanger Gruppe auch der Besuch des One World Memorial Centers am Ground Zero.

So konnten die Kinder, begeistert von New York City, die Busfahrt nach East Greenbush, wo ihre Austauschpartner sie erwarteten, antreten. East Greenbush liegt im Bundesstaat New York, 150 Meilen nördlich von New York City. So stieg während der Busfahrt die Nervosität bei allen. Viele waren unsicher, ob sie es wohl schaffen würden, mit ihren Austauschpartnern zu sprechen. Diese Sorge erwies sich im Laufe des Austauschs allerdings als völlig unnötig.

Am ersten Abend wurde die Gruppe an der Schule mit einer Welcome Party mit typisch amerikanischer Verpflegung – Cola, sehr süßer Kuchen und Hotdogs – empfangen.

Die Zeit in ihren amerikanischen Gastfamilien war für die Mutlanger Schülerinnen und Schüler dann in vielerlei Hinsicht sehr lehrreich: Vieles in den USA ist schlichtweg ganz anders als bei uns, angefangen vom Schulalltag bis hin zu den verschiedenen Freizeit-und Sportaktivitäten. Immer wieder gab es neben den Besuchen der Schule auch die Möglichkeit, Neues kennenzulernen: So durften sich die Mutlanger als Baseball-Spieler versuchen oder Zuschauer bei einem Footballspiel sein.

So vergingen die 12 Tage in den Gastfamilien sehr schnell, Freundschaften entstanden und manches wurde anders gesehen als noch zu Beginn des Aufenthaltes. Am letzten Abend gab es eine Goodbye-Party mit Gruppenbildern, Geschenken für Gäste aus Deutschland und wiederum typisch amerikanischem Essen: diesmal mit American Pizza und Chicken Wings.

Nach der doch recht langen Zeit in den Gastfamilien und mit ihren Austauschpartnerinnen und
-partnern fiel der Abschied doppelt schwer. So floss auf beiden Seiten manche Träne und bis zum Wiedersehen wird wohl manche Nachricht den Weg über den Atlantik nehmen.

Der Gegenbesuch der amerikanischen Partner ist für Ende Juni nächsten Jahres geplant.

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