Coolnesstraining

Coolnesstraining

 Von der „goldenen Regel“ und Zeitdieben

Was unter „coolem“ Verhalten im Miteinander wirklich zu verstehen ist, erarbeiteten die Klassen 6b und 6c mit Tim Rosalweski vom Institut Jürgen Berger über 2 Vormittage. Das Coolnesstraining wurde von der Schulsozialarbeit arrangiert und begleitet.
Unter dem Leitsatz „Niemand hat das Recht den anderen Auszugrenzen, zu Beleidigen oder zu Verletzen“ setzten sich die Schüler mit ihrer Klassensituation auseinander. Es herrschte schnell Einigkeit über die goldene Regel: „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg auch keinem andern zu!“ In diesem Sinne formulierten die Schüler Wünsche an die Klasse und einzelne Mitschüler. Sie durften Lob an andere für faires Verhalten verteilen und erprobten in Rollenspielen, wie man im Falle einer Provokation gelassen und angemessen reagieren kann.
Zudem wurde das Verantwortungsbewusstsein der Klasse einander zu unterstützen gestärkt: Hinschauen und Reagieren wenn ein Mitschüler von anderen schlecht behandelt wird. „Jeder ist gleich wichtig und wertvoll“ – diese Haltung konnten die Schüler durch einen Blick in eine Schatzkiste mit Spiegel hautnah erleben. Es wurde erörtert, wie es jemanden geht, dem dieses Recht genommen wird. Anschließend schilderte Herr Rosalewski, dass Täter sich gerne hinter dem Vorwurf „petzen“ verstecken, damit ihr Verhalten nicht aufgedeckt wird.
Auch auf Störungen im Unterricht wurde eingegangen. Die Schüler bezeichneten selbst, dass sie die dadurch entstehende Unruhe als anstrengend empfinden. Wer sich hier nicht an die Gesprächsregeln hält, stiehlt Mitschülern und Lehrern wertvolle Zeit.
Die Schüler lernten, dass jeder seine Entscheidungen trifft und für sein Verhalten verantwortlich ist: Ich entscheide selbst, ob ich lache, falls sich zum Beispiel ein Mitschüler verspricht und kann mich nicht herausreden, wenn ich damit konfrontiert werde.

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